Rechtsanwalt Thomas Klaes

Kündigungsschutzklage

Die Kündigungsschutzklage ist die einzige vom Gesetzgeber vorgesehene Rechtsschutzmöglichkeit, mit der sich ein Arbeitnehmer gegen eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber wehren kann. Nur durch die gerichtliche Überprüfung der Kündigung durch das örtlich zuständige Arbeitsgericht kann der Arbeitnehmer die Unwirksamkeit der Kündigung geltend machen. Eine außergerichtliche Möglichkeit, die Kündigung anzugreifen, besteht nicht.

Achtung: Nach Zugang einer Kündigung läuft eine kurze Frist von 3 Wochen,
innerhalb
derer die Klageschrift beim Arbeitsgericht eingegangen sein muss.
Eine versäumte Frist lässt sich nur ausnahmsweise heilen!
 

Wird diese Frist nicht eingehalten, so gilt die Kündigung als rechtswirksam, selbst wenn objektiv kein Kündigungsgrund vorgelegen hat.


Sie möchten gern einen Termin vereinbaren? Dies geht ganz leicht hier.


Ob die Klage Aussicht auf Erfolg hat, erläutere ich Ihnen gerne im persönlichen Gespräch in unserer Kanzlei. Die Erfolgsaussichten hängen von vielen Faktoren ab. So ist zu prüfen, ob Sie als Arbeitnehmer allgemeinen Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz haben. Möglicherweise genießen Sie aber auch besonderen Kündigungsschutz, z. B. weil Sie werdende Mutter, oder schwerbehindert, oder in Elternzeit usw. sind. Die Prüfung der Kündigungsfrist ist ebenso relevant wie eine etwaige Anhörung des im Betrieb gewählten Betriebsrats.

Um das erste Beratungsgespräch möglichst effektiv zu führen, bringen Sie bitte alle aussagekräftigen Arbeitsvertragsunterlagen mit. Hierzu gehören insbesondere:

  • der Arbeitsvertrag
  • etwaige Änderungsvereinbarungen
  • die vergangenen zwei bis drei Verdienstabrechnungen
  • ggfl. erhaltene Abmahnungen
  • das Kündigungsschreiben
  • sonstige Korrespondenz

Des Weiteren wichtig: Findet ein Tarifvertrag Anwendung? Gibt es einen Betriebsrat?

Wie jedes gerichtliche Verfahren kommen auch beim Kündigungsschutzverfahren Kosten auf Sie zu. Über die Höhe der Kosten informiere ich Sie selbstverständlich im ersten Gespräch. Möglicherweise haben Sie eine Rechtsschutzversicherung? Dann prüfen wir die Einstandspflicht der Rechtsschutzversicherung. Sollten Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse eine Rechtsverfolgung aus eigenen Mitternacht erschweren, dann besteht ggf. die Möglichkeit, Prozesskostenhilfe zu beantragen.

Von besonderem Interesse ist auch die voraussichtliche Prozessdauer sowie taktische und strategische Überlegungen. Über all diese Themen werde ich Sie umfassend beraten.

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